Pappkeile statt Holzkeile bei der Transportverpackung

VonKatharina Gerber

Pappkeile statt Holzkeile bei der Transportverpackung

Ein weiterer Schritt in Richtung Nachhaltigkeit: Pappkeile statt Holzkeile bei der Transportverpackung

Wir liefern unsere Trennpapiere und -folien von Krefeld aus in die ganze Welt. Nach dem Ende des Herstellungsprozesses werden die Produkte per Lastwagen zu unserem Zentrallager transportiert, um von dort weiter verschickt zu werden.

Damit die schwergewichtigen, auf Paletten liegenden Rollen sicher beim Kunden ankommen, ist eine optimale Transportverpackung extrem wichtig. Dazu gehört auch die Sicherung der Rollen auf den Versandpaletten. Bisher kamen hier Holzkeile zum Einsatz, die zur Positionierung und Sicherung der Ladung jeweils rechts und links unter die Rolle geschoben und dort vernagelt wurden.

Die Holzkeile haben eine kurze Lebensdauer, sie werden jeweils einmalig verwendet und danach entsorgt. Aufgrund der Vernagelung ist kein Recycling möglich, sondern die Holzkeile werden verbrannt, was die Freisetzung von unnötigem CO2 mit sich bringt. Weitere Nachteile der Holzkeile sind mögliches Splittern und Schimmeln.

Damit unsere Transportverpackungen nicht nur für eine sichere Lieferung sorgen, sondern auch zur Umweltbilanz von Laufenberg beitragen, testen wir aktuell den Einsatz von Pappkeilen zur Ladungssicherung. Pappkeile sind bei gleicher Stabilität hygienischer, in der Papiertonne recycelbar (somit Bestandteil einer Kreislaufwirtschaft), leichter im Gewicht (tragen so zur Einsparung von CO2 beim Transport bei) und sind im Vergleich zu Frischholz aktuell günstiger. Bisher konnten wir die Pappkeile bei ca. 8000 versendeten Paletten testen und können den Einsatz als durchweg positiv bewerten. Somit kommen wir einer Umstellung von Holz- auf Pappkeile in großen Schritten näher.

Wir sind stolz, mit dem Einsatz der ressourcenschonenden Pappkeile in naher Zukunft einen weiteren Nachhaltigkeitsaspekt beim Thema Transportverpackung zu optimieren. Unser Ziel ist es, die maximale Einsparung von CO2 durch klimaoptimierte Transportverpackungslösungen zu erreichen. In diesem Sinne werden weitere Optimierungen bei der Transportverpackung unserer Produkte folgen.

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Katharina Gerber administrator